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Fashion Puppe

Ich sag ja zu meiner Schönheit #ichsagja

Als ich mich damals wenige Tage nach der Geburt von Emma in einem relativ eng anliegenden Kleid für ein Outfitposting vor die Kamera stellte und mich fotografierte, bekam ich viel unerwartetes Feedback. Viele Kommentare hatten denselben Tenor: “Ich finde es wahnsinnig mutig und toll von dir, dass du dich so kurz nach der Geburt schon vor die Kamera stellst!”

Das hat mich stutzig gemacht, bzw. erst wirklich richtig aufmerksam auf die Situation gemacht, nämlich dass ich gerade erst ein Kind zur Welt gebracht habe und man das meinem Körper auch wirklich ansah. Daraufhin dachte ich weiter: Hätte ich das nicht gedurft oder gesollt, mich vor die Kamera zu stellen? Und wenn ja, warum? Wer verbietet mir das? Und war das jetzt eigentlich so unnormal?

So sah ich nunmal aus. Ich hatte noch einen noch nicht zurückgebildeten Bauch, in dem 40 Wochen ein wundervolles Kind herangewachsen ist und auch sonst sah man mir an, dass ich kurz vorher noch ein paar Kilos mehr mit mir herumgetragen habe. Sollte ich mich dafür schämen? Ich glaube nicht. Nein. Ganz und gar nicht!! Natürlich hätte ich da mit Photoshop an den Fotos arbeiten können; hier und dann etwas retuschieren, alles in allem 3 Kleidergrößen kleiner zaubern können. Aber warum? Das bin halt ich. Wem soll ich da was vor machen? Mir selbst? Unfug. Ich finde mich ok so.

Als damals die ersten Bilder von Herzogin Kate nach ihrer Geburt in den Medien umher gingen, sah man auch durch ihr schmal geschnittenes Kleid, dass sie vor wenigen Tagen erst ihr Kind zur Welt brachte. Die vielen Kommentare unter den Bildern von teilweise jungen Frauen, die sich fragten, warum sie denn noch immer einen “dicken Bauch” habe, sind ein ganz guter Spiegel dessen, wie die schöne Glitzer-Topmodelwelt unsere Wahrnehmung durcheinander bringt. Wenn eine Heidi Klum oder Miranda Kerr nur wenige Tage und Wochen nach der Geburt ihrer Kinder wieder in Bikini und High Heels, mit straffem Waschbrettbauch auf dem Catwalk für Victorias Secret herumhüpft, dann verdient das zwar meinen Respekt, aber das entspricht nicht der “normalen” Wirklichkeit. Die Wahrheit ist: In den meisten Fällen siehst du kurz nach der Geburt noch so aus, als wärest du noch immer schwanger. Vielleicht im dritten Monat. Wer das noch nie gesehen hat, kann das nicht wissen. Deswegen fragten mich auch meine doch sehr irritierten Freundinnen, die mich direkt am nächsten Tag in der Klinik besuchten, warum ich denn noch immer einen Bauch hätte. Was 40 Wochen wächst, ist nicht innerhalb von 2 Tagen wieder zurückgebildet. Aber woher sollen wir denn auch wissen, dass das so ist, wenn uns die Werbung und glossy Shootings etwas anderes vorgaukeln?

Ende 2014 machten die Postbaby Body Fotos von Lara Stone die Runde. Nicht retuschiert, kein Photoshop, nur Licht und Makeup. Und eben ein Topmodel. Aber: man sah ihrem Körper an, was er großartiges geleistet hat – er hat ein Kind zur Welt gebracht! Dehnungsstreifen an den Brüsten, Oberschenkeln, die Haut am Bauch ist schlaff… Das machte mir Mut. Mut, zu meinem Körper zu stehen und ihn gut zu finden, so wie er ist.

Während meiner Schwangerschaft hatte ich nämlich höllische Angst vor Dehnungsstreifen und cremte und ölte, wie eine Weltmeisterin. In der letzten Woche vor der Geburt passierte es dann doch – links und rechts und am Bauchnabel kleine Dehnungsstreifen. Ich müsste lügen, wenn ich behaupte, dass es mich kaltgelassen hat. Ganz im Gegenteil, ich habe geweint. Es hat mich fertig gemacht und der Gedanke daran, diese Narben nun für immer zu tragen, wollte ich einfach nicht wahrhaben. Nach der Geburt hat mich mein Anblick im Spiegel fertig gemacht, der hängende Bauch, dazu diese Male… Ich erlaubte mir, noch ein einziges Mal deswegen zu weinen. Denn als ich später zum ersten Mal wieder eine Prebaby Jeans anzog, mich im Spiegel betrachtete und mir klar machte, was mein Körper geleistet hat, war es ok. Es ist ok, dass ich diese Male trage. Sie gehören jetzt zu mir und irgendwie finde ich sie jetzt gut. Sie haben eine Story. Denn eines ist mir klar geworden: Das sind die Male einer Kriegerin.

Schauspielerin Olivia Wilde sagte in ihrer Schwangerschaft: “Look at me! I am a Goddess; i am producing a human!” und genau dieser Satz begleitete mich durch meine Schwangerschaft, wurde mein Mantra und half mir über so manch eine schwere Zeit hinweg. Eine Schwangerschaft ist mittlerweile etwas völlig normales, sodass wir das eigentliche Wunder, welches im Körper der Frau geschieht, völlig vergessen. Ein Wunder, welches seine Spuren hinterlässt.

Es ist wichtig, dass wir Mädchen und Frauen andere Mädchen und Frauen als Vorbilder haben. Frauen in unserem Umfeld haben, bei denen wir abgucken können, was echt ist. Und damit meine ich kein simples “Das ist jetzt eben so, das musst du akzeptieren.”, sondern ein gesundes Selbstwertgefühl. Frauen, die mit sich im Reinen sind, die sich schön fühlen, sind auch schön für andere.

Vor einigen Wochen kam die Anfrage von Dove, ob ich nicht Teil der Ich sag Ja zu meiner Schönheit“ Kampagne sein möchte. Das passte für mich in dem Zusammenhang und den Gedanken und der Einstellung, die ich zur Zeit zu mir und meinem Körper habe, sehr gut. Und ein wenig fühlte es sich wie ein Ritterschlag an, denn Dove zeigt in seinen Kampagnen stets echte Frauen. Keine Models, kein Photoshop. Nur Licht und Makeup. Und nun darf ich als Bekennerin Teil der Kampagne werden. Ein kleines bisschen fühlte ich mich wie Lara Stone. Nur mit mehr Klamotten am Leib. Und ja, ich fühlte mich schön. Damals beim Shooting und auch jetzt noch immer. Wenn Menschen um dich herum sind, die dich spüren lassen, dass du so, wie du bist, toll bist – das ist unbezahlbar.

Was Dove ja schon seit langem kommuniziert, ist so wahr und doch so einfach: Wahre Schönheit kommt von innen, von unserem Selbstbewusstsein und der richtigen Einstellung. Was wir dazu benötigen, ist ein gesundes Körperbewusstsein, Ausstrahlung und Lebensfreude. Seien wir ehrlich, das ist viel leichter gesagt, als umgesetzt. Es dauert lange, bis der Kopf versteht, dass man selbst schön ist, trotz kleiner Makel. Ich werde diesen Monat 29 und kann jetzt sagen, dass ich mich schön fühle. Jetzt. Und damals beim Shooting. Mit meinen Kriegermalen. Und auch morgen. Wenn ich daran denke, wie ich zu mir und meinem Körper stand, als ich noch viel jünger war, bin ich froh, dass es solche Kampagnen gibt. Kampagnen mit echten Frauen, mit Malen, mit nicht ganz perfekten Frauen, mit alten und jungen Frauen, mit kleinen und großen, schlanken und nicht so schlanken Frauen. Denn es ist wichtig, dass wir mit uns selbst im Reinen sind, damit wir unseren Kindern zeigen können, was echt ist, dass auch sie schön sind und vor allem auch, dass wir uns selbst schön fühlen. Sagt ja zu eurer Schönheit!

Here is to strong women! May we know them. May we be them. May we raise them.

 

Mit dem Hashtag #ichsagja könnt ihr eure Fotos auf Facebook, Twitter und Instagram taggen und werdet so ebenfalls ein Teil der großen Kampagne auf www.dove.de/ichsagja

 

In Kooperation mit Dove

32 Comments

  • Jassy says:

    Wow! So ein toller Text von Dir. Du hast so recht!!!!! Ich bin gerade Schwanger und durchlebe so viele verschiedene Gefühle. Von unbeschreiblichem Glück und Vorfreude hin zu unglaublicher Angst und wieder zurück. Euphorie, Panik, alles in einem…Täglich bestaune ich meinen wachsenden Bauch und auch da sind die Gefühle gemischt. Noch sind da keine Streifen, aber die Veranlagung ist da, früher oder später wird es mich treffen, da bin ich sicher, aber dank Dir…dank deinem Text, habe ich ein klein bisschen weniger Angst davor…und wenn es dann so weit ist und ich doch in ein kleines “Mom to be-Loch” falle, werde ich wieder diesen Post aufrufen und deine Worte erneut lesen und ich weiß, dass es mir dann besser gehen wird. Und wenn dann das kleine Wunder auf der Welt ist, wird sowieso alles andere egal sein 🙂 aber bis dahin helfen mir Deine Worte 😉
    Danke dafür <3

    Und ihr seht bezaubernd aus, deine kleine Emma ist einfach so eine hübsche 🙂 Alles Liebe für Euch 🙂
    Jassy

  • Liebste Anna,

    Ich lese immer gerne was du schreibst und wie du die Welt siehst, aber das hier war wirklich großartig. Ich finde es hervorragend, dass du mit dir im Reinen bist und dich akzeptierst und liebst, denn nichts anderes solltest du tun. Für dich und vor allem für Emma. Wenn wir, 20-30 jährigen, verstehen, dass wir alle wunderschön sind und aufhören uns und andere fertig zu machen, dann gibt es eine tatsächliche Chance, dass unsere Töchter gar nicht mehr wissen, dass es sowas wie Selbstzweifel gibt.
    Wie schön wäre das?!

    Ich umarme dich ganz herzlich, du bist wunderschön, ob mit oder ohne Streifen am Bauch.

  • Marieke says:

    Liebe Anna, danke für deine Offenheit! Nicht nur jetzt, auch sonst, vor allem was die Schwangerschaft betrifft. Ich fand deine Texte zu dem Thema schon letztes Jahr großartig, da war ich noch nicht mal schwanger. Jetzt bin ich es mittlerweile im 5. Monat und du bist mir wirklich eine Inspiration. Ich habe schon mehrmals deine alten Beiträge wieder rausgesucht und noch mal gelesen – einfach um zu sehen, wie du mit diesem und jenem umgegangen bist, welche Produkte du empfiehlst und wie es dir in diesem Stadium ging. Danke, dass du auch die weniger schönen Seiten nicht aussparst. Danke für diese wunderbare Begleitung durch die Schwangerschaft und das, was danach kommt!

  • Julia says:

    Was für ein wunderbarer Post.
    Ich gehörte auch zu denen, die bei Herzogin Kate das erste mal kapiert haben, das etwas, was sich 9 Monate lang entwickelt, nicht plötzlich wieder weg ist (was ja eigentlich klar ist, wenn man mal länger drüber nachdenkt). tatsächlich finde ich aber nicht, das Schwangerschaften so normal geworden sind in unserer Welt, ich glaube ehrlich gesagt, dass sie mal viel „normaler“ war und nicht so unter Beobachtung standen.
    Frauen, die noch nie eine Schwangerschaft von „nahem“ gesehen haben (so wie ich, bis es bei dir losging) kennen es ja vielleicht nur aus glossy Magazinen, wo es eine Megasensation ist und jedes Kilo genau beobachtet wird und nach der Geburt einfach nichts mehr zu sehen ist (bzw. zu sein hat). Und ich glaube, dann sind die Zweifel natürlich groß, wenn man es selber nicht so schafft (schaffen kann, weil es einfach nicht realistisch ist ohne Nanny und Personal Trainer).
    Für Frauen, die das kennen, von Schwestern, Freundinnen, Tanten, ist es bestimmt total lächerlich aber ich bin sehr froh, an dir zu sehen, wie es wirklich ist, welche Zweifel kommen, welchen Druck man hat und wie toll du das selber auflöst. Gerade, wenn du es an deine Tochter weitergeben kannst, damit auch sie ihren Körper nie als ihren Gegner sehen muss. <3

  • Martina says:

    Unglaublich tolle und wahre Worte – Dankeschön.

    Ich habe zwar kein Kind bekommen, aber ich bin ein Mensch, der früher über 170
    Kilo gewogen hat. Natürlich war ich irgendwie selbst schuld, dass es soweit gekommen ist, aber ich habe bereits 60 Kilo abgenommen und den Rest schaffe ich auch noch. Den Kampf sieht man mir an, positiv sowie negativ – aber das gehört auch irgendwie zu meiner Story und ich sollte das akzeptieren.

  • Vicky says:

    Liebe Anna,

    deine Worte sind beeindruckend ehrlich und auch irgendwie berührend. Auch wenn ich wohl noch ein ganzes großes Stück vom Mami-sein entfernt bin, macht diese Einstellung Mut. Mut, zu sich selbst zu stehen und sich so zu akzeptieren, wie man ist. Diese Botschaft sollte noch viel öfter geteilt werden.

    Du und Emma, ihr seht so nach Zucker aus! ♥

  • Mich befremden Aussagen wie: “… und du bist mutig …” immer sehr, wenn ich diese in dem Zusammenhang lese, egal wo. Wieso sollte eine Frau Mut haben müssen, sich so zu zeigen wie sie aussieht? Ganz abgesehen davon, dass jede Schwangerschaft den Körper mehr oder weniger verändert, das ist doch ein ganz natürlicher Prozess. 40 Wochen lang trägt Frau ein Baby in sich, und selbst Klum & Co haben einige Tage nach der Geburt noch ein weiches Bäuchlein, bevor sie sich ins harte Body Training werfen. Es sollte vielmehr eine Selbstverständlichkeit werden, sich so zeigen zu dürfen, ohne grossen Beifall.
    Aber offensichtlich muss unsere Gesellschaft immer wieder darauf aufmerksam gemacht werden, und ich finde es gut, dass du Anna das auf deine offene Art und Weise unterstützt. Schön, dass auch deine süße Emma mit dieser gesunden Einstellung aufwachsen wird. 🙂

  • Ines Jana says:

    Wunderbarer Blogpost, danke Anna. So wie damals mit meinen Narben nach Kaiserschnitt und Gallen OP, habe ich heute gelernt, meine Falten zu lieben. Ich bin ja immer noch ich , auch wenn ich trotzdem mal wieder ein paar Kilo abnehmen möchte. Wichtig ist, finde ich, dass man es für sich tut und mit sich im Reinen ist. Ich liebe Deinen Blog und das Bild mit Babyfrost ist ja wieder zuckersüß. Deinen Bauch finde ich übrigens schön, ein wunderbarer Bauch einer Neu Mami.

  • Ori says:

    Super!!
    mich hat ja nach dem schlüpfen total gewundert, dass die haut so “trocken” aussieht! das war schon ein bisschen ekelig, inzwischen aber wieder weg 😉 dafür ist immer noch alles weich und mäh, mit 2 kleinkindern und vollzeitjob auch echt ein bisschen schwierig gerade, konsequent daran zu arbeiten.
    egal, wird schon und die zwei jungs zeigen mir sowieso, dass das alles egal sein sollte, die lieben mich trotzdem 🙂

  • Regina says:

    Wunderbar, liebe Anna, ganz und gar wunderbar geschrieben! Ich finde es großartig, dass du uns Frauen (immer) wieder und unermüdlich Mut machst, “Ja” zu uns zu sagen und uns nicht verunsichern zu lassen. Manchmal finde ich es fast schon gruselig, wie selbstverständlich Frauen in unserer Gesellschaft nach einer Geburt so tun, als gäbe es kein wichtigeres Thema, als wieder Gr.34 zu tragen. Hallo? Da ist ein Mensch und keine Erdnuss in dir gewachsen? Kann da bitte kurz mal jemand draufklopfen und das wieder in Erinnerung rufen?

    Ich finde wirklich, du siehst großartig aus – und dein Kind ist wirklich jede Narbe wert! Aber das weißt du ja schon längst! <3

    Liebe Grüße, Regina

  • Liebe Anna,

    ich finde deinen Post sehr inspirierend, auch wenn ich selbst noch keine Kinder habe. Mit diesem Post gibst du sicherlich viele Frauen Kraft und klärst ein Stück weit auf. Das gefällt mir sehr. Mach weiter so!

    Ganz liebe Grüße
    Anne von Frisch Verliebt

    Ich freue mich über einen Besuch:
    http://www.frisch-verliebt.blogspot.com

  • Caro says:

    Ach Anna, wow. Danke für diese wundervollen ehrlichen Worte die mich irgendwo ganz tief in mir so sehr berührt haben dass ich ein kleines bisschen weinen musste.
    Ich habe auch Dehnungsstreifen – nicht von einer Schwangerschaft sondern einfach von meinem starken Übergewicht. Ich mag diese Male natürlich nicht, früher haben sie mir nicht viel ausgemacht weil ich meinen Körper eh nicht mochte, heute machen sie mir immer noch nichts aus denn sie gehören zu mir und erzählen was ich geschafft habe – keine Schwangerschaft aber ich habe es geschafft mir selbst in den Arsch zu treten und abzunehmen!
    Meine Vater sagt zu meiner Mutter übrigens immer, dass er ihre Schwangerschaftsstreifen liebt denn sie stehen für seine Kinder und für das, was ihre Liebe erschaffen hat!

    Liebste Grüße <3

  • Nina says:

    Deswegen mag ich dein Blog so. <3 Und das schon seit Jahren.

  • Lisa says:

    Danke für den tollen Text! Super, dass du dich für normale, gesunde Menschen und Körperbilder stark machst. Ich bin mittlerweile diese glattgebügelten nichtssagenden Models echt Leid, die schauen alle gleich aus…dann doch lieber ein echter Körper mit Ecken, Kanten und Geschichte.

  • Josie says:

    Liebe Anna, in der Regel bin ich eine stille Leserin. Ich moechte dir unter diesem wertvollen Beitrag aber einmal schreiben, was du alles in mir ausloest. Du warst schon immer eine schoene Frau mit Ausstrahlung, seitdem du Mama bist, strahlst du aber aus allen Ecken und Enden noch mehr, du wirkst angekommen und reifer und sicherer und schoener und gluecklicher und wundervoller und irgendwie verzaubert. Du bist in meinem Alter und unsere Themen sind oft due selben. Ich kann mir vorstellen mit dir einen trinken zu gehen oder zu kochen. An deiner Arbeit liebe ich, dass du wirklich mal wichtige, emotionale, echte, tiefgruendige, ernste Themen ansprichst und deine Position in der online Welt fuer sinnvolle Dinge nutzt und nicht ausschließlich fuer “nur die Schoenen Dinge” wie Beauty und Mode. Chapeau an dich fuer das was du ausstrahlst!

  • Sara says:

    Toll geschrieben und so wahr! Die Male einer Kriegerin! Warum sollte frau sich dafür schämen! Ganz im Gegenteil!!!

    Also ein bißchen Gehirn einschalten kann dennoch nicht schaden, denn es ist ja irgendwie logisch,daß eine so starke Dehnung nicht plötzlich “weg” sein kann, selbst wenn das Kind draußen ist. Da denken manche einfach nicht und plappern dumm drauflos!

    Und was in den Medien abgebildet ist´(Klum&Co.), darf man nicht immer glauben, Bilder, die lügen … da kamm man auch Fotos aus anderen Zeiten präsentieren und keiner merkts! Also immer SEHR kritisch betrachten!

    http://www.hdg.de/bilder-die-luegen/

    Und dann möchte ich diese Damen mal sehen, wenn sie so um die 50 oder 60 sind, wie die dann noch drauf sind. 😉 😉 Denn dann will frau schließlich auch noch gut aussehen, gesund sein und das Leben genießen. Ich glaub’ nicht, daß dieser Schlankheitsstress so kurz nach den Geburten gesundheitsfördernd ist! Das rächt sich später …

    Liebe Grüße
    Sara

  • Patrizia says:

    Wow, so ein toller Text von dir! Ich lese immer gerne was du schreibst und wie du die Welt siehst, aber das hier war wirklich großartig. 🙂

    http://www.thesmallnoble.blogspot.de

  • Steffi says:

    Super Text, super Bilder! Ich brauchte 2 Jahre um meine Kaiserschnitt-Narbe annehmen zu können. Heute bin ich stolz und liebe sie, schließlich hat sie etwas wundervolles hervorgebracht: meine Tochter ♥

    LG Steffi

    http://www.redseconals.com

  • Resi says:

    Liebe Anna, vielen Dank für diesen Post. Es ist so wichtig, sich selbst zu akzeptieren. Es macht glücklich und ausgeglichen. Leider ist das gegenseitige Akzeptieren in unserer Gesellschaft nicht wirklich das, was vorgelebt wird. Dieser Post von dir ist allerdings ein guter Anfang.

  • Melli says:

    Liebe Anna,
    einfach DANKE an der Stelle!!! Ich bin gerade selbst mit Zwillingen schwanger und habe Deinen Blog während einer längeren Zwangsliegephase entdeckt! Seit dem ️bin ich süchtig danach! Du sprichst mir echt aus der Seele! Es tut gut zu wissen, dass es anderen genauso geht wie einem selbst und dass es in Ordnung ist trotz der ganzen Vorfreude auch mal ein Tränchen aufgrund des veränderten Körpergefühls zu vergießen. Deine Kleine und Du ihr seht einfach toll aus ! Ich freu mich auf viele weitere Posts von Dir und liebe die Mischung aus Baby,Beauty&Lifestyle. Alles Liebe & Gute
    für Euch! Melli

  • MmePlemplem says:

    Super Text! Ich habe die Dove Anzeige mit dir in der People und in der Cosmopolitan gesehen. Kompliment, du siehst toll aus 🙂

  • Laurenzia says:

    Liebe Anna, ich finde deinen Artikel großartig! Mein Bauch sah nach meiner SS ganz genau so aus wie deiner und genau wie du habe ich die Schwangerschaftsstreifen erst in der letzten Woche vor der Geburt bekommen und Rotz und Wasser geheult. Aber man gewöhnt sich dran und wenn sie dann erst mal heller geworden sind, ist es dann auch gar nicht mehr so schlimm! Trotzdem verstehe ich es seine alte Bikini Figur zu betrauern, aber ich bin mir sicher alle Frauen, die Fehlgeburten, Totgeburten oder nicht schwanger werden können tausend Mal lieber unsere Streifen hätten, als kein Kind. Wie du sagst – die Narben einer Kriegerin! Und darum sollte man sie mit stolz tragen.

    Alles Liebe! <3

    PS: Ich selber trage zur Zeit für 7 Wochen kein Make Up auf Grund der Fastenzeit. Etwas ungewöhnlich, aber mein kleiner persönlicher Beitrag JA zur eigenen INNEREN Schönheit zu sagen!

  • Gorana says:

    In 10 Wochen wird der von mir erschaffene kleine Mensch das Licht der Welt erblicken … Somit kommen deine Worte genau zum richtigen Zeitpunkt. Danke für die Inspiration. <3

  • Vanessa says:

    Bei mir wars leider genauso, dass die Dehnungsstreifen erst in der letzten Woche kurz vor der Entbindung kamen. Ich hatte auch vorher viel gecremed aber das hatte alles nicht geholfen. Nach der Geburt hat eine Freundin mir Striasan empfohlen, was wirklich sehr gut war. Inzwischen kann man bei mir die Streifen kaum noch erkennen. Vielleicht kann das dir auch helfen. Muss aber ehrlich sagen, nach der Geburt meines Sohns war das Glücksgefühl einfach überwältigend. Diese kleinen optischen Mängel fand ich nicht wirklich störend.

    Liebe Grüße
    Vanessa
    http://www.damenkleid.net

  • Femme Noble says:

    Hello ♥
    toller Beitrag ehrlich!
    So ehrlich und so ermutigend!
    Schau doch mal vorbei, es würde mich echt freuen:
    http://www.femme-noble.de
    Liebe Grüße

  • sursls says:

    DANKE für diese ehrlichen Worte! Wie gut tut das, wenn eine “oberflächliche Modetussi” (da hab ich mich wohl ziemlich getäuscht, aber das hatte ich schon während der Brütphase gemerkt) solch eine bodenständige Meinung hat.
    Ich hab nach dem ersten Kind auch furchtbar geheult, weil alles grissen war, auch an der Brust. Mein lieber Mann wollte mich trösten, er fände es nicht schlimm, das seien für ihn sozusagen Abzeichen meiner Mutterschaft. Ich fand es total süß von ihm, man macht sich dämlicherweise schon Gedanken, was der Herr der Schöpfung zu so einem Schönheitsverlust denkt. Trotzdem, getröstet hat es mich damals in keinster Weise.
    Naja, mit der Zahl der Kinder (mittlerweile sinds vier) hatte ich dann keine Zeit mehr, mir darüber Gedanken zu machen.
    Ich habe beschlossen, zu meinen Lebensnarben zu stehen, empfinde jedes graue Haar als Wertsteigerung (Silber!) und den zeichen der Zeit im Gesicht sehe ich gelassen entgegen. Jetzt, mit 43, bin ich in dem Alter, wo ich entscheiden kann, WELCHE Falten ich einmal haben werde, Lachfältchen oder ein Sorgengesicht, oder noch schlimmer: Sauertopf.
    Das wird dann die nächsten Jahre mein Schönheitsprogramm: nach dem Innen schauen, damit es sich im Außen spiegelt
    Viel, viel Freude am Muttersein Geduld und gute Nerven und viel,viel Liebe wünsch ich Euch Dreien!

  • Lena says:

    Hallo! Ein schöner Beitrag! Danke dafür !:) Ich finde es auch so wichtig, sich selbst zu akzeptieren, ich habe auch immer lange an mir rumgemeckert und war nie zufrieden, bis ich mir mal gedacht habe, dass es eig egal ist, jeder hat Schwachstellen und meist fallen die sogar nur den Personen selber auf. Man kann doch einfach zufrieden sein und sich wohlfühlen, dass finde ich so gut, an dem Thema…Was auch immer wichtig ist, weiß ich mittlerweile aus eigener Erfahrung, man braucht Zeit für sich selbst^^…ich war auch neulich mit meiner besten Freundin für ein Wochenende in einem Wein- Hotel in Meran. Nur für 2-3 Tage, das reicht schon aus ;)….also Mädels seit fair zu euch selbst! ;), LG Lena

  • Danke für den schönen und mutigen Beitrag.